{"id":2586,"date":"2016-01-28T10:19:53","date_gmt":"2016-01-28T10:19:53","guid":{"rendered":"http:\/\/wnm.cdlxs.de\/?p=2586"},"modified":"2016-12-13T15:52:01","modified_gmt":"2016-12-13T15:52:01","slug":"grout-catherine-bewegung-rhythmus-intensitaet-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/walterniedermayr.com\/de\/grout-catherine-bewegung-rhythmus-intensitaet-2012\/","title":{"rendered":"Grout, Catherine \u2014 Mouvement, rythme et intensit\u00e9 2012"},"content":{"rendered":"<p>Walter Niedermayr hat f\u00fcr das vorliegende Buch eine Auswahl von Fotoarbeiten und Videostills in einen rythmischen Ablauf gebracht. Die Art und Weise, wie er seine Arbeit pr\u00e4sentiert und wie sie rezipiert wird, ist unmittelbar mit seinem seit 1985 entwickelten k\u00fcnstlerischen Projekt verkn\u00fcpft. Das Thema der Bewegung, das hier behandelt werden soll, erlaubt es, alle diese Aspekte zu beleuchten.<\/p>\n<p><strong>Konstellation\u2028<\/strong><br \/>\nIn einigen seiner Ausf\u00fchrungen bringt Walter Niedermayr den Begriff \u201eKonstellation\u201c ins Spiel. Gemeint ist die gleichzeitige Gegebenheit von Zust\u00e4nden und Bewegungen mit unterschiedlichen Intensit\u00e4ten.<\/p>\n<p><em>Le Br\u00e9vent 07\/2011.<\/em> Sofort springt mir das gr\u00fcne teppichartige Plastikst\u00fcck ins Auge, auf das man beim Aussteigen aus dem Sessellift die F\u00fc\u00dfe absetzt und das im Sommer so deplatziert wirkt. Ausgehend von diesem Element am Boden ergeben sich die unterschiedlichen Bedingungen der angedeuteten und suggerierten Bewegungen: des mechanischen Aufstiegs, der zwei Personen, die sich den R\u00fccken zukehren, der Gruppe Wanderer, die sich in Gang setzt und des einen (des einzigen in dieser Bildserie), der aufmerksam erscheint f\u00fcr seine Umgebung \u2013 die H\u00e4nge, die Ab- und Aufstiege, die mineralische und geologische Kraft sowie die Vielfalt der Pflanzen.\u2028Jeder von uns wird andere Konstellationen wahrnehmen. Diese sind n\u00e4mlich auch mit unseren pers\u00f6nlichen Interessen verbunden, mit dem, was wir \u00fcber die Dinge wissen bzw. mit den Umst\u00e4nden dieses Wissens (das allgemein oder spezifisch, \u00fcber B\u00fccher oder Gespr\u00e4che direkt oder indirekt erworben sein kann). Unsere Interpretation des Werkes wird eine Mischung sein aus einer mehr oder weniger genauen Analyse dessen, was wir sehen und erkennen und dem losen Imaginieren einer Situation, das durch die Spezifika des Dargestellten ausgel\u00f6st wird. Die Konstellation als solche bildet keine Erz\u00e4hlung wie wir sie zum Beispiel in einer figurativen Malerei finden k\u00f6nnen. Sie impliziert oder erfordert Aufmerksamkeit f\u00fcr die atmosph\u00e4rische Qualit\u00e4t und f\u00fcr die unterschiedlichen r\u00e4umlich-zeitlichen Bez\u00fcglichkeiten: Hier, die Dauer eines Menschenlebens, der Ablauf der Jahreszeiten,\u00a0 das \u00dcberleben der Flora und ihr verz\u00f6gertes Wachstum wegen der gro\u00dfen H\u00f6he und der winterlichen Temperaturen, ihre Ausrichtung der Sonne entgegen, die geologische Beschaffenheit und, auf anderen Bildserien, die Verlagerungen des Eismeeres, das Fortschreiten der Schnee- und Gletscherschmelze, Schattenflecken, die den Boden \u00fcberziehen, Bauten und Bauwerke bzw. ihr zunehmender Verfall, die Ausbreitung des Urbanen, die Infrastrukturen des Tourismus, und andererseits die Beziehungen zwischen den Personen, ihre Gleichg\u00fcltigkeit, ihre Gesten, Blicke und Verhaltensweisen, die sie entweder einander ann\u00e4hern oder voneinander trennen.<\/p>\n<p><em>Glacier d\u2019Argenti\u00e8re 04\/2009.<\/em> Die ungeheure Plastizit\u00e4t des Gletschers, die Kraft der in langsamer Bewegung begriffenen Geologie beeindruckt. Deutlich zeichnet sich eine Gruppe von Personen davor ab. Etwas zeitverz\u00f6gert bemerke ich einen Hubschrauber,\u00a0 wie ein Insekt. Was werde ich in Erinnerung behalten? Das Ger\u00e4usch des Hubschraubers wird durch die Fotografie nicht wiedergegeben, aber ich sp\u00fcre den Druck, den der ins Licht getretene Gletscher auf den Felsen aus\u00fcbt; die geologischen Erhebungen, Schichtungen und Faltungen erzeugen im Innern einen stummen Widerhall.<\/p>\n<p><strong>Ann\u00e4herungsweise, Lesart und k\u00f6rperliche Resonanz\u2028<\/strong><\/p>\n<p>Jedes Werk fordert uns auf seine Weise, sowohl bez\u00fcglich unserer Wahrnehmungen (wie man betrachtet, wie man zu begreifen versucht, was kaum sichtbar oder doppelt sichtbar ist), als auch bez\u00fcglich der k\u00f6rperlichen Relationen.<\/p>\n<p><em>Le Br\u00e9vent 10\/2011.<\/em> Zun\u00e4chst sehe ich die aufragende graue Felswand, dann bemerke ich einige Wanderer, die vor der Felswand zusammen treffen. Bei n\u00e4herem Hinsehen sehe ich auch das sitzende Paar, den R\u00fccken im Schutz der Wand, und endlich auch den Kletterer auf der rechten Seite.\u00a0 Das Triptychon betrachtend werde ich schlie\u00dflich feststellen, dass es zusammen kein Panorama ergibt. Gewisse Elemente wiederholen sich, einige Personen sind nicht mehr am selben Ort, haben ihre Richtung ge\u00e4ndert.\u2028Offensichtlich hat Walter Niedermayr hier drei Fotos verwendet, die jeweils aus einer leicht ver\u00e4nderten Perspektive und einem zeitlichen Abstand aufgenommen wurden und sie dann zur Bildserie vereint. Diese Abfolge der Bilder widerspricht also der Idee einer Bildeinheit mit eindeutigem Inhalt. M\u00f6glicherweise ist es gerade diese Verunsicherung, die uns schmunzeln l\u00e4sst.\u00a0 Dem K\u00fcnstler geht es um die Aufl\u00f6sung der die Wirklichkeit scheinbar abbildenden Bildikone. Die Fotografie ist eine Darstellung, eine Interpretation der Wirklichkeit. Er bringt uns auch dazu, \u00fcber unser Sehen und Interpretieren nachzudenken. Seine seriellen Arbeiten versetzen, verst\u00e4rken die nat\u00fcrlichen und k\u00fcnstlichen Formen, er zieht sie in die Breite, scheint sie zu strecken, dennoch wirken sie niemals unrealistisch \u2013 wie im \u00dcbrigen auch die Integrit\u00e4t der Personen bei Niedermayr immer erhalten bleibt. Seine Interpretationen rufen oft den Eindruck einer scheinbaren \u00dcberdimensioniertheit der dargestellten urbanen oder sportlichen Einrichtungen hervor, oder von Unstimmigkeit, weil zwischen diesen und dem Ort, der sie beherbergt, keine Beziehung besteht, wie auch zwischen den Personen und der Landschaft nicht. Anders gesagt: Bei unserer ersten Begegnung mit einem seiner Werke werden wir wegen der Versetzungen \u00fcberrascht sein, sind wir es doch gewohnt, Bilder einzeln zu betrachten, die uns ihrerseits versichern, Herr der Lage zu sein, so, wie es uns die Zentralperspektive glauben macht. Sobald wir begreifen, dass dieses Bestreben grunds\u00e4tzlich m\u00fc\u00dfig ist, k\u00f6nnen wir uns auf jene Bewegungen einlassen, die in Form vielf\u00e4ltigster Empfindungen in uns ihren Ausdruck finden.\u2028Anstatt mir die Illusion eines Scheinbildes vorzuf\u00fchren, wirft das Triptychon <em>Le Br\u00e9vent 10\/2001<\/em> Fragen auf, wie zum Beispiel \u00fcber die Verg\u00e4nglichkeit der menschlichen Existenz. Dementsprechend \u00fcbt die r\u00e4umlich-zeitliche Pr\u00e4senz des Hochgebirges eine solch umfassende Suggestivkraft aus, dass sie jeden Eindruck von T\u00e4uschung zu zerstreuen vermag.<\/p>\n<p><em>Gletscher von Argenti\u00e8re 23\/2010<\/em>. Hier ist es das Diptychon, das mir die von links ins Bild tretende Wolke sofort ins Auge springen l\u00e4sst. Die r\u00e4umliche Verzeitlichung geht Hand in Hand mit der haptischen Qualit\u00e4t der Wolke. Diese Bildserie fordert sowohl den Seh- als auch den Tastsinn.<\/p>\n<p><em>Nain, Iran, 59\/2006<\/em>. Die Uniformit\u00e4t der bestehenden Stadtlandschaft \u00fcberrascht mich zun\u00e4chst, ebenso ihre Begrenzungen innerhalb einer scheinbar endlosen W\u00fcstenlandschaft, erst in einem zweiten Moment erkenne ich auch die bebauten Felder. Dann f\u00e4llt mein Blick rechts auf das Schwarz eines Schleiers, der eine Frau vollst\u00e4ndig verh\u00fcllt, sofort erh\u00e4lt ihre Anwesenheit im Schatten Gestalt. Sie wird zum scheinbaren Gravitationszentrum des Bildes, von dem alles ausgeht, sich ausdehnt (die Stra\u00dfenlinien) und sich (mit der Bahn der Sonne) ausrichtet. Die Hitze ist erdr\u00fcckend.\u2028Diese Assoziationen, wie sie sich bei jedem anders einstellen, werden durch die evozierte r\u00e4umlich-zeitliche Beziehung hervorgerufen. Sie verzaubern uns, wenn wir imstande sind, unsere Haltung, die Dinge und Lebewesen beherrschen zu wollen, \u00fcberwinden, wenn wir uns nicht mehr darauf beschr\u00e4nken, ein Bild aus sicherer Distanz zu lesen, wenn wir uns auf die von der Bildserie und ihrer Anordnung angebotene Verr\u00e4umlichung und Verzeitlichung einlassen.\u00a0 Seit sich der Fotograf f\u00fcr den Zeit-Raum interessiert und nicht mehr nur f\u00fcr Dinge, die im Raum angeordnet sind, gewinnt die Interpretation der Fotografie als ein in der Zeit angehaltener Moment an Bedeutung, und zwar vorrangig aus zweierlei Gr\u00fcnden: Erstens will er weder einzelne Figuren herausheben, noch den Eindruck eines \u201eso war es\u201c vermitteln, sondern interessiert sich stattdessen f\u00fcr das Verh\u00e4ltnis der Dinge zueinander, oder f\u00fcr ihr Nicht-Verh\u00e4ltnis, und f\u00fcr das Verh\u00e4ltnis zwischen ihm und einem Zeitpunkt (nicht einem Augenblick). Der zweite Grund ist entsprechend, dass die Fotografie eine Darstellungsform ist, die nicht ausschlie\u00dflich der Aufzeichnung und Feststellung dient, sondern eine, die die Sinneswahrnehmungen herausfordert. Eine solche Darstellung der Fotografie ruft eine k\u00f6rperliche Erfahrung hervor, indem sie potentiell an die vom Fotografen erlebte Situation als an einen Zustand der Welt und der Dinge ankn\u00fcpft. Diese Erfahrung entfaltet sich \u00fcber die k\u00f6rperliche Erinnerung und \u00fcber das Anliegen, den Blick peripher zu halten. Statt die Aufmerksamkeit zu b\u00fcndeln, wird dem Sichtbaren ein zu 90 Grad ge\u00f6ffnetes Sichtfeld geboten. Dieser Art zu sehen entspricht die Struktur der Werke von Walter Niedermayr: Die Bildserie suggeriert das Potential einer Verr\u00e4umlichung und einer Verzeitlichung.<\/p>\n<p><strong>Intensit\u00e4ten<\/strong><\/p>\n<p>Die bereits erw\u00e4hnten Konstellationen weisen \u00fcber das Gef\u00e4llige, Fl\u00fcchtige hinaus; weit entfernt ein eindeutiges, glattes und oberfl\u00e4chliches Sichtbares zu best\u00e4tigen, verschaffen sie uns Zugang zu Intensit\u00e4ten. Wie verh\u00e4lt es sich in diesem Zusammenhang mit den Videos? Inhaltlich besch\u00e4ftigen sie sich mit den Bewegungen und Verlagerungen von Personen und Maschinen in eine artfremde Umgebung. Hier entfremdet die Distanz und die Dauer die gewohnten Handlungen. Noch mehr als die Bildserien hinterlassen die Videos den Eindruck von etwas Eigenartigem, Absurden oder Komischen, als g\u00e4be es zwischen der Umgebung und dem, was sich darin abspielt, keinerlei \u00dcbereinstimmung. Zum Teil erkl\u00e4rt sich dies durch den Intensit\u00e4tsunterschied zwischen den Aktivit\u00e4ten der Menschen und dem Universum der Berge. Die von Walter Niedermayr gew\u00e4hlten Aufnahmetechniken (fixe Einstellung, entfernter Standpunkt und der Einsatz des Teleobjektivs, beim Schnitt eine \u00dcberblendung, eine manchmal auch nur minimale Beschleunigung oder Verlangsamung) unterst\u00fctzen diese Interpretation.<\/p>\n<p><em>Alpine Sandkastenspiele 2008.<\/em> Hoch im Gebirge rattern lautstark zwei Dutzend Motoren. Als sie zur Mittagspause verstummen und die Pfiffe der Murmeltiere h\u00f6rbar werden, habe ich den Eindruck, als h\u00e4tte sich der Raum vergr\u00f6\u00dfert.<\/p>\n<p><em>White Rush 2010.<\/em> Die Schnitttechnik und die Abwesenheit von Ton vergr\u00f6\u00dfern die Geschwindigkeit und die Un\u00fcberschaubarkeit der Menge von Skil\u00e4ufern, die scheinbar jede Schwere verloren haben. Sie folgen dem Relief des Abhangs als die leidenschaftlichen Nutzer eines St\u00fcck Berges. Beide Welten haben nichts miteinander zu tun.<\/p>\n<p><strong>Rhythmen<\/strong><\/p>\n<p>Die genannten Begriffe: Konstellation, k\u00f6rperliche Resonanz, Intensit\u00e4t, r\u00e4umlich-zeitliche Qualit\u00e4t gehen Hand in Hand mit dem Begriff Rhythmus, der ihnen vorausgeht.<\/p>\n<p><em>Iran 177\/2008.<\/em> Die den Horizont aufhaltenden und den Raum rhythmisierenden Geb\u00e4ude scheinen sich in der Helligkeit aufzul\u00f6sen; was sich auf Bodenh\u00f6he und in Sichtweite abspielt, erscheint dadurch intensiver: die raumplanerischen Aktivit\u00e4ten und die Verrichtungen des Alltags bilden in ihrer bunten Verspieltheit ein Gegengewicht zur Geometrie der Bauwerke und Gr\u00fcnanlagen.<\/p>\n<p><em>Aiguille du Midi 26\/2011.<\/em> Die reduzierte Farbdichte der Abz\u00fcge bewirkt, dass die Personen manchmal wie Kontrapunkte erscheinen: hier, im tief verschneiten Hochgebirge heben sie sich vom fast einf\u00f6rmigen, kontrast- und strukturlosen Wei\u00df ab. Der Rhythmus ergibt sich aus einer punktierten Linie, die in die Vertikale des Berges gezogen scheint, was auch durch das Bildformat betont wird. Nicht ganz so regelm\u00e4\u00dfig in <em>Plateau Rosa 06\/201<\/em>1. Hier sind es die unterschiedlich schnell gefahrenen Schw\u00fcnge, Linien und Wellenbewegungen, wie bei <em>White Rush, 2010<\/em>.<\/p>\n<p><em>Darband \u2013 Teheran, Iran 152\/2008<\/em>. Die zweifache Anordnung der Arbeit ergibt einen komplexen Rhythmus aus chromatischen Lichteffekten, unregelm\u00e4\u00dfigen Formen (die Steine und ihre Schatten) und der Zeitlichkeit der Blickwechsel, der uns in seiner unmittelbaren Evidenz sofort anspricht.\u2028Was bedeutet das f\u00fcr die Anordnung der Arbeiten im Buch? Die jeweilige Gliederung in Doppelseiten ist eine M\u00f6glichkeit, gleichzeitig mehrere Lesarten und Ansichten offen zu lassen und dem Ablauf einen nicht nur formalen Rhythmus zu verleihen, sondern die abgebildeten Wellenlinien, Gratformationen, senkrecht aufragenden oder horizontal sich ausdehnenden Formen als rhythmische Intensit\u00e4ten erfahrbar zu machen. Auch klanglich stehen die Arbeiten im \u00dcbrigen in einem Zusammenhang: Der Rhythmus von <em>Alpe d\u2019Huez 05\/2008<\/em> zum Beispiel ruft spielerisch eine musikalische Dimension hervor, die man ebenfalls bei <em>Mer de Glace 08\/2008<\/em> und <em>Dune du Pyla 1\/2007<\/em> feststellen kann.\u2028Die Eindr\u00fccke ergeben sich punktuell, in loser Aufeinanderfolge, hier taucht etwas auf, dort verschwindet etwas. Wellen-und Schaukelbewegungen \u00fcbernehmen den Rhythmus der aufragenden und langgestreckten W\u00e4nde; das Aufragende, den Rhythmus des Absteigenden, die Farben, den Rhythmus der Ausl\u00f6schung im Wei\u00df, das Nahe, den Rhythmus des Entfernten und umgekehrt, die Gesch\u00e4ftigkeit der Menschen, den Rhythmus der Zeitlichkeit des Berges. Entsprechend dem Widerhall und der Begeisterung, die von all dem in unserem Inneren ausgel\u00f6st werden, gelingt uns der Blick \u00fcber das Bekundete und Offensichtliche hinaus.<\/p>\n<p>xxx<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Walter Niedermayr hat f\u00fcr das vorliegende Buch eine Auswahl von Fotoarbeiten und Videostills in einen rythmischen Ablauf gebracht. Die Art und Weise, wie er seine Arbeit pr\u00e4sentiert und wie sie rezipiert wird, ist unmittelbar mit seinem seit 1985 entwickelten k\u00fcnstlerischen Projekt verkn\u00fcpft. 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